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Fahrt in den Nationalpark Bayerischer Wald am 26. und 27. Juni 2010
Nachdem die Teilnehmer um 6.00 in Ebern mit einem VW-Bus gestartet waren, trafen sie um10.00 Uhr auf dem Parkplatz am „Haus der Wildnis“ in Ludwigstal ein.
Dort erwartete sie schon Thomas Müller, der BN-Service Geschäftsführer und gleichzeitig Bürgermeister von Bayerisch Eisenstein . Er hatte den BN Ebern nach einem Vortrag in Ebern in den
Bayerischen Wald eingeladen. Auf einem Rundgang durch das Tiergehege stellte er das neue Besucherzentrum vor und informierte über die Geschichte des Nationalparks. Beeindruckend war
das vielfältige Informationsangebot, welches besonders für Kinder aufbereitet worden war.
Anschließend erfolgte der Bezug der Unterkunft „Arberresidenz“, bevor Bürgermeister Thomas
Müller bei einem Rundgang seine Stadt zeigte, besonders die Planungen um das ehemalige Bahnhofsgelände. Bei der Wanderung zum „Schwellhäusl“ zeigte Müller den gemeindlichen
Trauerwald und stellte verschiedene Waldtypen vor.
Am Gasthaus „Schwellhäusl“ genoss man die Idylle inmitten der Waldlandschaft, bevor es nach Bayerisch Eisenstein zurück ging. Am Abend lud der „kochende Bürgermeister“ zu einem
gemütlichen Essen ein, um abschließend ein Sonnwendfeuer in der Nähe zu besuchen.
Nach dem Frühstück verabschiedete man sich von Thomas Müller und besuchte unter Führung
einer Nationalparkwächterin den Baumwipfelpfad am „Hans-Eisenmann-Haus“ bei Neuschönau. Die Größe des Wipfelpfades und die tolle Sicht von der Aussichtsplattform in fast 50 m Höhe
begeisterte die Eberner BNler.
Nach einer kurzen Fahrt über Waldhäuser begab man sich auf eine Wandertour Richtung Lusen.
Hier hatte der Borkenkäfer großflächig Fichtenbestände befallen. Nun nach über 10 Jahren kehrte die ursprüngliche Natur wieder zurück: überall wuchsen zwischen den abgestorbenen
Baumstümpfen junge Bäume und Sträucher heran.
Begeistert durch die vielfältigen Eindrücke vom Nationalpark Bayerischer Wald machten sich die Eberner Naturschützer auf den Heimweg.
So ist für 2011 wieder ein solches Wochenende geplant, diesmal ist der Ammersee mit dem BN Naturschutzzentrum Wartaweil das Ziel.
BN Ebern erkundete Schaugarten in Veitshöchheim und Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald
Zwei Einrichtungen besuchten am 23. Mai 2009 die Teilnehmer der gemeinsamen Exkursion von
Bund Naturschutz und Obst- und Gartenbauverein Ebern: die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim und das Walderlebniszentrum im Gramschatzer Wald.
Vielerlei Informationen zur Gartengestaltung und über die Aktivitäten der Waldpädagogik wurden gesammelt.
In Veitshöchheim empfing die ehemalige Fachlehrerin Doris Metzler die Naturinteressenten auf dem
Gelände der LWG und begann mit der Vorstellung der dortigen Fachschule mit seinen 150 Schülern. Ziel der Landesanstalt, erzählte die Führerin, sei das Versuchswesen und die Beratung, welches
beides sehr praxisnah ist. Als Beispiel für die biologische Schädlingsbekämpfung mit Nützlingen zeigte sie in Pappsschachteln
angesiedelte Florfliegenlarven, die die weiße Fliege vertilgen. Verschiedene Beet- und Balkonpflanzen, gegen Mehltau resistente Rebstöcke, begrünte Dächer
zum Wasserrückstau, verlegte wasserdurchlässige Wege und Plätze, eine Pflanzenkläranlage für den Teich, Bio-Gemüsebau wurden gezeigt, interessiert wurde nachgefragt und so zahlreiche
Anregungen mitgenommen.
Der Leiter des Amtes für Landwirtschaft und Forsten (ALF) Würzburg Ludwig Angerer stellte das Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald vor. Das Gebäude, 30 m auf 12,5 m ist in
Massivholzbauweise errichtet worden und besteht aus Brettschichtholz mit Stärken von 10 cm bis 16 cm. Stolz berichtete der Forstmann, dass der Dämmmantel so nur eine 17 kW Pelletsheizung
benötige. Die Realisierung des Projektes 2007 war durch die Bereitstellung von Mitteln durch das Bayerische
Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten, sowie von der Europäischen Gemeinschaftsinitiative für den ländlichen Raum, möglich geworden.
Besondere Unterstützung erfährt das Zentrum durch den Förderverein „Gramschatzer Wald“, dem auch 12 umliegende Gemeinden angehören.
Beim anschließenden Rundgang fiel besonders das Exponat „Garten der Hölzer“ auf, das die Gegenstände erst über Spiegel erkennen ließ.
Abgerundet wurde das Erkunden der beiden Einrichtungen durch den Besuch des nahen Biergartens am Waldhaus Einsiedel notwendig.
Fahrt in die Rhön - Rund um den Apfel
Rund um den Apfel ging es bei der Bustagesfahrt am 28. September 2003 in
den Naturpark "Bayerische Rhön", die der Bund Naturschutz Ebern in Zusammenarbeit mit der VHS und dem Obst- und Gartenbauverein Ebern für Interessierte angeboten hatte.
Erste Station war das Informationszentrum "Haus der langen Rhön" zum Biosphärenreservat Rhön in Oberelsbach mit einem Vortrag. Beeindruckend
dabei war u. a. der Vergleich der Anzahl der Kilometer, welche erforderlich sind, um ein Essen mit Lebensmitteln aus dem zum Teil außereuropäischen
Ausland oder aus der Region zuzubereiten. Mit dem Kauf von Lebensmitteln aus der Region wird zusätzlich die heimische Wirtschaft gefördert und es werden Arbeitsplätze erhalten.
Es folgte in der Apfelgemeinde Hausen eine Führung durch den dortigen Streuobst-Lehrpfad.
Bei der Führung erläuterte Adam Zentgraf, der Initiator des Lehrpfades, die Entstehung und die Ziele desselben. Unter anderem kann man z.B. für einen
neu zu pflanzenden Baum ein Baumpate werden oder Großeltern schenken ihren Enkeln für einmalig 50 EURO eine Baumpatenschaftsurkunde. Im Rathaus
konnten die Teilnehmer dann eine Vielzahl von Rhöner Apfelprodukten kosten. So lernte man neben dem bekannten Apfelsaft und Apfelwein auch Produkte
wie das sehr gut schmeckende Apfelbier, einen Apfelsekt, sowie Apfelsherry und sogar Apfelsenf kennen. Der Bund Naturschutz wird daher an seinem Apfelfest am 12.Oktober auch
Apfelbier anbieten.
Zum Mittagessen fand man sich im nahe gelegenen Rhönhof ein und lernte dabei die regionale Küche des Rhönhofs kennen.
Anschließend wurde zum 2 km entfernten Naturlehrpfad "Schwarzes Moor" gewandert, welches dann bei einem Rundgang erkundet wurde.
Eine weitere 6 km lange Wanderung führte zum Zentrum der Rhöner Apfel-Initiative ins hessische Ehrenberg-Seiferts.
Die "Schau-Kelterei" erläuterte Jürgen Krenzer, der Gründer und Besitzer derselben mit eindrucksvollen Ausführungen über das Keltern der Äpfel.
So werden dort nur Äpfel aus Streuobstbeständen verwendet. Diese Bäume wiederum dürfen nicht mit chemisch-synthetischen Mitteln behandelt werden.
Außerdem darf kein stickstoffhaltiger Mineraldünger, Müllkompost oder Klärschlamm auf den Grundstücken aufgebracht gewesen sein. Die genaue
Herkunft des Streuobstes mit Flurstück, Flurnummer muss dokumentiert sein.
Die Äpfel müssen reif und qualitativ einwandfrei sein. Nur so können hochwertige Produkte wie z. B. Apfelwein hergestellt werden.
Nach der Besichtigung der Schau-Kelterei stärkten sich die Fahrtteilnehmer beim Abendessen mit Rhöner Spezialitäten. Mit vielen neuen interessanten
Eindrücken und einigen erworbenen Rhöner Produkten kehrten sie dann am Abend nach Ebern zurück
Radtour des BN Ebern am Sonntag, 27. Mai 2001 von Ebern nach Königsberg
mit Besichtigung des Naturschutzgebietes “Trockenhänge und Urwiese bei Junkersdorf” und des Naturerlebnispfades bei Königsberg
Die Frühjahrsradtour des Bund Naturschutz Ebern führte in diesem Jahr von Ebern nach Königsberg
. Auf dem Weg dorthin wurden eine Vielzahl von Besonderheiten und Schönheiten der heimischen Natur besichtigt. So wurde in der Nähe von Vorbach unmittelbar am Straßenrand eine
Orchideenwiese entdeckt. Diesen ungewöhnlichen Standort haben sich einige Dutzend "Gefleckte
Knabenkräuter" als Lebensraum ausgesucht. Auf der Weiterfahrt wurde am Rennweg die
sogenannte Urwiese bei Junkersdorf besichtigt. Dieses Naturschutzgebiet beherbergt eine Vielzahl
von Pflanzen, welche in unserer Kulturlandschaft sonst keine Überlebenschance mehr haben. Das
Schutzgebiet stellt einen der bedeutendsten Trockenhangbereiche am nördlichen Haßbergtrauf dar.
Nach einer Mittagsrast am Schloss in Königsberg wurde der Naturerlebnispfad östlich von Königsberg begangen. Dieser in einer herrlichen Landschaft gelegenen Pfad trägt dazu bei, das
Verständnis für Natur, Landschaft und Umwelt bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu
fördern und zu sensibiliseren. Die Stationen Holzklangspiel und Sinnespfad, Wildbienenplatz und
Naturdenkmal, um nur einige der insgesamt 12 Stationen zu nennen, führen zum Teil spielerisch zu
einem besseren Verständnis für unsere heimische Natur. Mit vielen neuen Eindrücken wurde dann wieder die Heimfahrt nach Ebern angetreten.
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