1. Eberner Pilztage


Schaufenster in der Geschäftsstelle am Marktplatz 4 in Ebern
Pilzwanderungen
Pilzexkursion am 31.08.2010 in Ebern
Zu einer Pilzexkursion lädt der Bund Naturschutz Ebern und der Obst- und Gartenbauverein Ebern am Dienstag 31.08.2010
Pilzfreunde nach Ebern ein. Treffpunkt ist um 17.00 Uhr am großen Rondell (Parkplatz) am Freibad.
Als Referent konnte kurzfristig der Pilzexperte Dr. Lothar Krieglsteiner gewonnen werden, der am Wochenende eine große Pilzausstellung in Falkenstein/Steigerwald hatte. Der sehr renommierte
Pilzkenner hat in seiner Doktorarbeit etwa 2500 Pilzarten im Bereich des Maindreiecks nachgewiesen. Nach einer Einführung wird Krieglsteiner die Teilnehmer zur Suche in die Umgebung schicken und
anschließend die gesammelten Pilze begutachten, bestimmen und viele Besonderheiten über Farb-, Geruchs- und Formenvielfalt erzählen.
Zum Sammeln sind eine breiter Korb und ein scharfes Messer zu empfehlen.
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Pilzwanderung am 09. September 2007
Der Einladung des Bund Naturschutz Ebern zu einer geführten Pilzwanderung folgten ca. 50 Pilzfreunde.
Unter der Führung vom BN-Mitglied Apotheker Herbert Stang wurden die Teilnehmer zunächst über die richtige Sammelweise informiert, bevor sie in einem Waldgebiet
nördlich von Bramberg auf Suche gingen. So konnte jeder sein eigenes, erfolgreiches Sucherlebnis finden und es wurden während der eineinhalb Stunden erstaunlich viele
Pilzarten von den Pilzsuchern gefunden.
Die Sammelergebnisse wurden anschließend in der Bramberger Mühle eingehend und fachkundig begutachtet. Hier wurden die Pilze in essbare, genießbare bis gifte Arten
eingeteilt. Fast alle Sorten von essbaren Pilzen wurden gezeigt, wie Totentrompete, Stockschwämmchen, Marone, der Echte Pfifferling, der Semmelstoppelpilz,
Flockenstieliger Hexenröhrling, echter Steinpilz und echter Reizker. Neben der Stinkmorchel mit Hexenei wurde besonders der eigenartige Stubbelpilz bewundert.
Wohl häufig gefunden, aber giftig, so wurden Risspilz, Schwefelkopf und gelber und grüner Knollenblätterpilz mit ihren eindeutigen Merkmalen gekennzeichnet.
Herbert Stang beantwortete geduldig und umfassend über eine Stunde die zahlreichen Fragen der eifrigen Pilzsammler und die Ausstellung wurde so
umfangreich, dass nicht einmal ein großer Tapeziertisch ausreichte. Die Kennzeichnung und Sortierung nach giftigen und essbaren Pilzen erlaubt es nun den
Pilzfreunden bei eigenen Pilzgängen die richtigen Pilze sicherer zu sammeln und damit auch mehr zu genießen |